Wer, Wie, Was?

1000 Fragen um das Thema Psychologie und Psychiatrie!
Trotz Jahrhunderten der Forschung auf diesem Gebiet bleiben viele Fragen offen. Fragen, die gerade Laien häufig Angst machen.
Eine große Anzahl von Faktoren beeinflusst die Entwicklung von psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. Diese einzelnen Ursachenfaktoren bedingen oder beeinflussen sich gegenseitig. Dann kommt noch hinzu, dass natürlich jeder Mensch eine ganz eigene und besondere Persönlichkeit ist und somit natürlich auch die Entstehungsgeschichte seines Leidens eine ganz individuelle ist. Kurz, es ist schwer zu sagen, warum jemand wann eine psychische Krankheit bekommt. Nicht immer lässt sich alles aufklären, aber Hilfe gibt es trotzdem in jedem Fall!
Wir hoffen, euch das Thema Psychiatrie so unkompliziert wie möglich näher zu bringen.
Die Ursachen psychischer Erkrankungen sind wie gesagt vielfältig, man geht von biologischen, psychosozialen, soziokulturellen Risikofaktoren aus.
Trennen lassen sich diese Ursachen nur sehr schlecht, da es meistens ein Zusammenspiel aus allen Faktoren ist, die dann zu einer Störung führen können.
1. Angst führt zu körperlichem Unwohlsein
2. Kopfschmerzen führen zu Unruhe und Angst
3. Geldschwierigkeiten führen zu Ängsten
4. Stress löst Herzflattern aus
Aus diesen Beispielen ist ersichtlich, dass hier das Eine in das Andere greift, ohne eigentlich die Kernursache zu offenbaren. Die Ursachenforschung soll hier den Fachleuten überlassen bleiben, stellt sich folglich die Frage, wer eigentlich wieso krank wird. Die Wissenschaft spricht hier von Vulnerabilität, was nichts anderes heißt, als besondere Verletzlichkeit der Betroffenen. Diese Verletzlichkeit und die oben genannten Ursachen sind jedoch für den Laien wenig aufschlussreich, deshalb bleibt zu sagen
.... es kann jeden treffen!
Das Zusammenspiel bestimmter Umstände, plötzliche unerwartete Ereignisse, ständiger Stress, mangelnde Liebe und Fürsorge, Schockerlebnisse usw. - all dies kann bei jedem Menschen zu psychischen Störungen führen. Störungen, die bereits im Mutterleib entstehen, aber auch solche, die erst im hohen Alter auftreten. Wen es trifft, hängt viel auch davon ab, ob der Mensch in seinem sozialen Umfeld abgesichert ist und wie belastbar er persönlich ist.
Es sind folgende Fragen an dieser Stelle zu klären:
1. Welche Störungen gibt es und wie äußern sie sich? (Störungsbilder)
2. Welche Untersuchungen werden vorgenommen?(Diagnostik)
3. Welche Art der Behandlung gibt es?(Therapie)
4. Welche Hilfen gibt es? (Informationen)
Wichtig ist, sich nicht zu verstecken bei Problemen, Ängsten, Sorgen, Störungen, sondern offensiv damit umzugehen und Hilfe einzufordern. Hierzu sind zunächst Eltern, Lehrer, Freunde, Vertraute die erste und beste Anlaufstelle. Sie werden helfen und sicher die beste Lösung finden, wenn nicht, dann helfen viele andere Organisationen (Linkliste) in jedem Fall weiter.
Kinder und Jugendliche können sich nicht allein an Psychiater oder Psychotherapeuten wenden, diese dürfen nur mit Genehmigung der Eltern tätig werden.
... wenn niemand da ist, der hilft, kann man sich vertrauensvoll an das Jugendamt oder die Jugendhilfe wenden, diese helfen in jedem Fall.
... wenn du in eine Notsituation gerätst, kannst du dich auch jederzeit in der Notaufnahme eines Krankenhauses vorstellen.
Die beschriebenen Störungen, können nur beispielhaft dargestellt werden, zu beachten ist auch hier, dass psychische Störungen häufig so komplex sind, dass sie sich schlecht nur einem Krankheitsbild zuordnen lassen.
Suche frühzeitig Hilfe, denn nur Fachleute können dir erklären, was los ist, welche Störung du hast und wie man sie behandelt!